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Mythos

Der Cthulhu-Mythos in digitalen Spielen – keine reine Horrorsache

16. Oktober 2026 ·
Cthulhu ist eine fiktive kosmische Entität, die einen ganzen Mythos umfasst, der überwiegend mit dem Horrorgenre verbunden wird. Mit der Thematik rund um okkulte Rituale, der Konfrontation mit unbekannten Schrecken und der als bedeutungslos angesehenen Menschheit bietet der Mythos für zahlreiche Medienformen Vorbilder und auch im digitalen Spiel orientieren sich Horrorspiele am Mythos. Die fiktive Geschichte bietet weiteren Fiktionen eine Grundlage. Doch es gibt auch einen anderen Umgang mit dem Mythos. Der Gedankensplitter zeigt anhand dreier Beispiele auf, dass ein fiktiver Mythos, der einen Einfluss auf Fiktionen des Horrorgenres besitzt, umgedeutet werden kann und somit wieder einen Eigenwert erzeugt. Nichts ist weder völlig böse noch gut, sondern erscheint im Cthulhu-Mythos nur als Interpretationssache. [EN] Cthulhu is a fictional cosmic entity that encompasses an entire mythos predominantly associated with the horror genre. With its themes of occult rituals, confrontations with unknown horrors, and humanity viewed as insignificant, the mythos provides inspiration for numerous media forms, and digital horror games also draw on this mythos. The fictional story provides a foundation for other works of fiction. Yet there is also another way of engaging with the mythos. Using three examples, this essay demonstrates that a fictional myth that influences works in the horror genre can be reinterpreted, thereby generating its own intrinsic value. Nothing is entirely evil or good; in the Cthulhu Mythos, everything appears to be merely a matter of interpretation.
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Szene aus Abzu. Die Spielfigur sitzt unter Wasser meditierend auf einem Stein.

Laut\Spiel/Sprache I: Das meditative Abenteuer

12. Juli 2021 ·
Im Zen-Adventure-Game wird ein entspannend-meditatives Gameplay mit abenteuerlich-narrativen Elementen verknüpft. Spiele dieses hybriden Genres setzen verstärkt auf ein emotionales und atmosphärisches Erleben, während auf gewaltsame und komplexe Spielmechaniken, Zeitdruck, Punkteziele sowie sprachliche Erzähltechniken verzichtet wird. In diesem Beitrag wird aufgezeigt, mit welchen ludonarrativen Strategien die Zen-Adventures ‚Journey‘ (2012), ‚Abzû‘ (2016) und ‚Gris‘ (2018) ihre Erzählungen vermitteln und welche rezeptionsästhetischen Besonderheiten und therapeutischen Wirksamkeitspotenziale ihnen zugeschrieben werden können.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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