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Doom 2

Kunst und Kultur zwischen Kettensäge und Käsehäppchen – (De-)Konstruktionen des musealen und ludischen Raums in First-Person-Museum-Shootern

16. Oktober 2026 ·
Der Beitrag untersucht virtuelle Ausstellungsräume an der Schnittstelle von Computerspiel, Museum und Game Art. Ausgehend von einer Kartografierung des Feldes der First-Person-Museum-Shooter werden mittels raum- und affordanztheoretischer Ansätze zwei künstlerische Modifikationen der ‚Doom‘-Reihe analysiert: ‚ArsDoom‘ (1995) und ‚Doom: The Gallery Experience‘ (2025). Im Fokus steht die Frage, wie spielerische Handlungsangebote die transformative Aneignung und Kritik musealer Räume strukturieren. Die Analysen zeigen, dass beide Werke Museumsräume nicht nur digital nachbilden, sondern institutionelle Logiken, Rezeptionsweisen und Machtverhältnisse spielerisch reflektieren und neu konfigurieren.
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Doc Game oder Reenactment Game? Zur Be­wer­tung des Do­ku­men­tarischen in „do­ku­men­ta­ri­schen Computer­spielen“

6. Mai 2015 ·
Im Gegensatz dazu, was der Genretitel 'Doc Games' vermittelt, besitzen die dazugehörigen digitalen Spiele keine Merkmale des Dokumentarischen, aber sie können auf den ludischen Rezipienten dokumentarisch wirken. Bereits (design-)technische wie auch narrative Grundstrukturen dieser Spiele wirken dem dokumentarischen Gehalt von darin platzierten Realitätsmarker entgegen. In diesem Beitrag soll aufgezeigt werden, dass aufgrund der spezifischen Gemachtheit digitaler Spiele der Unterhaltungsfaktor als die Vermittlung von Information in dokumentarischem Stil im Vordergrund steht.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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