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Kevin Leja

Kevin Leja ist wissenschaftlicher Referent am Deutschen Jugendinstitut und promoviert am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena zu Fürsorgeorientierungen- und Praktiken in Freundschaften zwischen Jungen. Er arbeitet derzeit zu Fragen der Politischen Sozialisation Jugendlicher mit Fokus auf Sozialraumanalytische Fragen. Forschungsinteressen sind Themen der Adoleszenzforschung, kritischen Männlichkeitsforschung, Identitätsforschung sowie Methoden und Methodologien qualitativer Sozialforschung.
Zwei Jungen spielen ein Videospiel am Fernseher.

Subjektivierung im Kinderzimmer - Fortnite, Kapitalismus, Männlichkeit und Adoleszenz

8. September 2023 ·
Fortnite stellt eines der bekanntesten Spiele weltweit dar, das vor allem von männlichen Spielern gespielt wird. Ausgehend von einer soziologisch fundierten adoleszenz- und männlichkeitstheoretischen Perspektive wollen wir uns den vielfältigen Subjektivierungsprozessen in Fortnite annähern, um die Beliebtheit bei Jungen zu erklären. Wir zeigen anhand der Analyse des Monetarisierungsmodells über sogenannte Skins und des Spielmodus Battle Royal auf, wie Fortnite über seine leichte Zugänglichkeit den Übergang von Kindsein hin zu Erwachsensein als Einübung in bestehende Subjektivierungsprozesse des gegenwärtigen Kapitalismus spielerisch gestaltet.
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© 2024 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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