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Von Strasshof nach Berga. Zur Repräsentation der Shoah in der Spielereihe ‚Call of Duty‘

16. Oktober 2026 ·
Dieser Gedankensplitter untersucht Repräsentationen der Shoah in ‚Call of Duty‘ (2003, Infinity Ward, Aspyr), ‚Call of Duty: World at War‘ (2008, Treyarch), und ‚Call of Duty: WWII‘ (2017, Sledgehammer Games, Raven Software) und erkennt in der Entwicklung dieser Darstellungen Anzeichen für eine dringend notwendige Re-Politisierung des Zweiten Weltkrieges in digitalen Spielen, die sich durch eine Thematisierung von NS-Verbrechen, abseits der militärischen Schlachtfelder, vollzieht.
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„So Doku“? Realismus und die Formen des Dokumentarischen im Computerspiel

6. Mai 2015 ·
Bevor von einem dokumentarischen Genre gesprochen werden kann, muss zuerst die Frage nach dem dahinterstehenden Verständnis von Realismus und simulierter Realität geklärt werden. Ausgehend von der spezifischen Medialität von Computerspielen behandelt sie dieser Beitrag als fortschreitend realitätsnahe, aber dennoch stets gebrochene Simulationen. Der Spieler kann in einem semio-pragmatischen Sinn des Dokumentarischen Gewesenes im 'Erleben' nachvollziehen, denn wie Filme beanspruchen auch Spiele eine Realität des Dargestellten. Zugleich wird am Beispiel von ‚Nier‘ gezeigt, dass ein Immersionsbruch kein Hindernis für eine gelingende spielerische Simulation ist, sondern vielmehr die grundsätzliche Frage nach Funktionalität und dokumentarischem Gehalt in digitalen Spielen aufwirft.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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