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Heldenepik

Unfortunately, you are maidenless – Die Dame als Adiutorium und Movens der Handlung

16. Oktober 2026 ·
Der Beitrag untersucht, wie das Action-Rollenspiel ‚Elden Ring‘ (FromSoftware, 2022) mittelalterliche Brautwerbungs- und Heldennarrative nicht nur motivisch adaptiert, sondern spielmechanisch operationalisiert. Anhand der Figuren Melina, Marika, Ranni und Miquella wird gezeigt, wie Konsortschaft, metaphorische Vasallität und Agency als interaktive Werbungsstrukturen erfahrbar werden. Unter Rückgriff auf Konzepte wie ‚Storyplaying‘ und ‚procedural rhetoric‘ wird deutlich, dass ‚Elden Ring‘ europäische und japanische Erzähltraditionen zu einem transkulturellen Modell spielbaren vormodernen Erzählens verdichtet.
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A Hero’s best friend? Held und Sidekick in mittelalterlicher Heldenepik, chanson de geste und digitalem Spiel

17. Oktober 2023 ·
Heldenfiguren werden in erzählenden Medien häufig als exorbitante, übermächtige Figuren dargestellt, die außergewöhnliche Fähigkeiten und Gegenstände besitzen. Meistens sind sie in ihren Abenteuern nicht alleine unterwegs, sondern werden von Nebenfiguren – in besonderer Form als Sidekicks – begleitet. Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Helden- und tierischen Sidekickfiguren in mittelalterlicher Heldenepik (Otnit und Wolf Dietrich), in der chanson-de-geste-Übertragung (Der deutsche Malagis) und im digitalen Spiel (The Witcher 3 – Wild Hunt). Im Fokus stehen sowohl die individuellen Darstellungen der Figuren sowie deren narrativen und ludischen Funktionen. Es stellen sich Fragen, inwieweit Nebenfiguren zu Sidekicks werden können, auf welche Weise sie die Heldenfiguren begleiten und unterstützen oder ob Sidekicks sogar den Heldenstatus infrage stellen und dadurch spezifische Heldeninszenierungen reflektieren können. Kernkonzepte der transmedial angelegten Analyse sind Exorbitanz und agency.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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