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Dark Souls 3

And Marika never returned home again – Nostalgie in ‚Elden Ring‘

30. Mai 2026 ·
‚Elden Ring‘ erzählt nicht nur die Geschichte der Tarnished auf dem Weg zum Elden Lord, sondern auch die Historie der Lands Between – einer Welt des Niedergangs und der verlorenen Größe. Die Spieler*innen erkunden eine Vergangenheit, die sich nur noch in Ruinen, Gegenständen und Geschichten widerspiegelt, und erleben dabei ein bewusst inszeniertes Gefühl der Nostalgie. Diese Nostalgie wird durch zahlreiche Referenzen an frühere FromSoftware-Titel verstärkt und spielt eine entscheidende Rolle in der emotionalen Bindung an das Spiel. Der Artikel untersucht, wie ‚Elden Ring‘ Nostalgie gezielt einsetzt – sowohl durch Erzähltechniken als auch durch spielmechanische und visuelle Referenzen. Dabei wird Nostalgie nicht nur als Emotion, sondern auch als narratives Element betrachtet, das die Wahrnehmung der Spielwelt prägt. Die unterschiedlichen Enden des Spiels reflektieren verschiedene Formen der Nostalgie: von der idealisierten Wiederherstellung der Vergangenheit bis zur bewussten Ablehnung nostalgischer Rückblicke. Mit der Erweiterung ‚Shadow of the Erdtree‘ vertieft sich die Auseinandersetzung mit Nostalgie weiter. Während Spieler*innen anfangs die Golden Order als eine verlorene Hochkultur wahrnehmen, offenbart sich im Realm of Shadow eine dunklere Wahrheit: Auch die Begründerin der Golden Order, Marika selbst, war nicht frei von Nostalgie, und ihre Herrschaft basierte auf Gewalt und Unterdrückung.
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Rezension: Prepare to Die

17. März 2022 ·
Rezension zum Sammelband "Prepare to Die - Interdisziplinäre Perspektiven auf Demon’s Souls, Dark Souls und Bloodborne", herausgegeben von Christof Zurschmitten, Rudolf Inderst und Pascal Wagner (2019)
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Die Zirkulation ludonarrativer Logiken – Eine Einleitung

28. September 2018 ·
Im Zuge eines Crossmappings an den Rändern der Gutenberg-Galaxis werfen die Herausgeber die Frage auf, inwiefern sich gerade im Computerspiel ludonarrative Möglichkeiten eröffnen, um eine ganze Reihe von Denkfiguren aufzugreifen, die bereits im Mittelalter fasziniert haben und in den zeitgenössischen literarischen Texten kondensiert sind. Die Einleitung zur PAIDIA-Sonderausgabe „Vom ‚Wigalois‘ zum ‚Witcher‘ – Mediävistische Zugänge zum Computerspiel“ bietet eine methodologische Situierung, einen Abriss zur Forschungsgeschichte, eine theoretische Einordnung der historischen und medialen Konstellation sowie eine Auffächerung von möglichen Zugängen für eine Co-Lektüre zwischen vormodernen Texten und gegenwärtigen Computerspielen.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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