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Ann-Kristin Potthast

Ann-Kristin Potthast hat die Masterstudiengänge Geschichte und Medienkulturanalyse an der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf absolviert. Neben Tätigkeiten in der Lokal- und Regionalgeschichte als Guide für das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen liegen ihre Forschungsinteressen in der Geschichte und Bewahrung digitaler Spiele.

‚OnlyFangs‘ Season 2: You haven’t lived until you’ve died in WoW. Das Potenzial von Game Literacy & Re-Performance im Umgang mit historischen Spielkulturen

16. Oktober 2026 ·
Im November 2024 wurde das zwanzigjährige Jubiläum von ‚World of Warcraft‘ (2004) mit dem Start neuer Server gefeiert – darunter auch Server mit einer Permadeath-Mechanik. Zu diesem Anlass bildete eine Gruppe von Streamer*innen die Gilde ‚OnlyFangs‘, ein (zweiter) Versuch, WoW Classic „Hardcore“ ohne Hilfestellungen von Zuschauer*innen zu meistern. Am Beispiel einer öffentlichkeitswirksamen Wiederaufführung eines alten, gelösten Spiels verbinden sich Fragen der Bewahrung des Mediums mit Beobachtungen vermeintlich neuer spielkultureller Praktiken. Mit dem Konzept der „Game Literacy“ von José P. Zagal sowie den Diskurs um „Re-Performance“ der Performance Studies lässt sich zeigen, dass das Ziel der Bewahrung – langfristige Spielbarkeit – stets eine spielkulturelle Einordnung verlangt.
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Azeroth as Theatre: The history of digital games… as performance(s)?

10. Mai 2023 ·
The preservation and historiography of digital games confronts scholars, institutions, and hobbyists with numerous technical, legal, as well as cultural challenges demanding a variety of sources. Troubles begin with two basic issues: Accessibility and versioning. Games depending on server infrastructures are the most extreme form of this conundrum, as once they are gone, so is the game. Considering how contemporary games, even single player experiences, are distributed, patched and framed by online services, those researching gaming’s past will increasingly encounter digital games as changing entities and temporal events, warranting special approaches. Luckily, game studies already involves itself with a field tackling this very problem – performance studies.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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