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Adrian Froschauer

Adrian Froschauer ist Journalist und Medienwissenschaftler. Sein Studium der Germanistik sowie der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft schloss er mit einer Masterarbeit über Erzählstimmen in Computerspielen ab. Anschließend absolvierte er ein journalistisches Volontariat, bevor er im Graduiertenkolleg „Europäische Traumkulturen“ an der Universität des Saarlandes zur Darstellung von Träumen in Computerspielen forschte. Seit 2021 ist er als Online-Redakteur bei der Saarbrücker Zeitung tätig. Er lebt mit seiner Frau und zwei Kaninchen in Saarbrücken.

Ludische Träume – luzide Spiele: Traumkultur(en) in Computerspielen

16. Oktober 2026 ·
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Darstellung und Funktion von Traumsequenzen, Traumwelten und Traumtheorien in Computerspielen. Kernfragen sind: An welche kulturhistorischen Traditionen knüpfen Träume in digitalen Spielen mit welchen Methoden an? Welche Topoi und Motive werden umgesetzt oder variiert, und welche Traumtheorien werden aufgegriffen? Welche ästhetischen, narrativen oder spielmechanischen Funktionen erfüllen Traumsequenzen in digitalen Spielen? Daraus leitet sich die zentrale Frage ab: Haben digitale Spiele eine eigene, medienspezifische Traumästhetik, die sich nicht in der audiovisuellen Gestaltung erschöpft, sondern sich außerdem auf die Interaktion zwischen Spielenden und Spielwelt auswirkt?
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„Sag mal, erzählst du die Geschichte oder ich?“ Erzählerstimmen im Computerspiel: Erscheinungsformen und Funktionen

27. April 2017 ·
Dieser Beitrag geht der Frage nach, in welcher Form Computerspiele nar­rative Instanzen einsetzen, die sich an literarischen Erzählern orientieren. Computerspiele brauchen keine Erzähler, um eine Geschichte zu erzählen, aber ihr Einsatz erlaubt spezielle Darstellungsformen und Effekte. Diese sollen herausgearbeitet und kategorisiert werden. Die Analyse mehrerer Beispiele verdeutlicht, warum diese älteste Form des Erzählens auch in einem der neuesten Erzählmedien einen Platz hat.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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