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Kapitalismuskritik

Tod des Entwicklers: Der ironische Antikapitalismus in ‚Cyberpunk 2077‘

16. Oktober 2026 ·
‚Cyberpunk 2077‘ thematisiert die Folgen von technologischem Fortschritt und modernem Kapitalismus, wobei jedoch eine Dissonanz zwischen der im Spiel zu findenden Kapitalismuskritik und den Entwicklungsumständen des Spiels besteht. Die Entwicklung des Spiels fällt durch obligatorische Überstunden und Nichtachtung von Angestellten auf. Anhand von literaturwissenschaftlichen Theorien zur Trennung von Autor*in und Werk behandelt der Beitrag die Frage, ob die Umstände eines Werkes das Spielerlebnis verändern.
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Der ohnmächtige Held – Die Fantasy-Welt als Kontrollgesellschaft in ‚The Banner Saga‘

25. Juni 2020 ·
Die Fantasy-Welt von The Banner Saga ist in all ihren Aspekten darauf ausgerichtet, den Spielablauf als Reihung ebenso folgenschwerer wie unabsehbarer Entscheidungen zu gestalten; insofern dient sie als Prisma, um aktuelle Konflikte zu projizieren. Zumindest gilt das dann, wenn man sich Jean-Pierre Le Goffs These anschließt, der zufolge das Individuum im zeitgenössischen Kapitalismus zu einer Form der Selbstüberwachung angehalten ist, die sich im Paradoxon der unfrei-freien Entscheidungen realisiert. The Banner Saga nutzt dabei Genre-Stereotypen der Fantasy, um eine Idee von Heroismus zu gestalten, in der sich die Tapferkeit des Individuums daran erweist, dass es seine Ohnmacht erträgt.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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