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Wiederholung und Verzweigung. Das Spielelement von Franz Kafkas ‚Der Bau‘

25. August 2026 ·
Franz Kafkas Erzählung [Der Bau] ist von einem dezidierten Spielelement geprägt. Das erzählende Ich wähnt sich von vielen Gegnern umgeben, weshalb es seinen Bau zur Verteidigungsanlage erweitert. Diese Wehrhaftigkeit konkurriert mit logistischen Erwägungen, wobei die Lagerung von Vorräten eine zentrale Rolle einnimmt. Als Wahrnehmungsebene dominiert das Hören von Geräuschen, die zwar durchwegs zudringlich erscheinen, in ihrem Ursprung aber doch diffus bleiben. Neben dem Spielhaften von Kafkas Text werden in diesem Beitrag ausgewählte Computerspiele besprochen, die in ihrer medialen Dynamik eine vergleichbare ästhetische Erfahrung eröffnen. Dazu gehören in erster Linie ‚Don’t Starve‘, ‚Minecraft‘, ‚Darkwood‘ und ‚The Last of Us‘; punktuell auch weitere Titel. Als Ausblick erfolgt eine Reflexion dazu, was [Der Bau] für die Schule bieten kann, um damit einen transmedial orientierten Literaturunterricht zu stärken.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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