Narrative Elemente beim Transmedial Storytelling – Eine Erzählung, mehrere Geschichten und die Rezipierenden im ‚Final Fantasy XV‘-Franchise

28. Januar 2026
Abstract: [DE] Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit dem Phänomen Transmedial Storytelling und den Gründen für den Einsatz und Erfolg dieses Phänomens. Dafür wird exemplarisch das Videospiel ‚Final Fantasy XV‘ und der dazugehörige Animationsfilm ‚Kingsglaive: Final Fantasy XV‘ herangezogen, um aufzuzeigen, wie die Geschichte des Spiels transmedial durch den Film als Prequel ergänzt und gleichzeitig eine eigene Geschichte erzählt wird. Dabei werden auch Unterschiede beim spielerischen und filmischen Erzählen angesprochen, die jedoch beim Transmedial Storytelling durch die überwiegenden gemeinsamen narrativen Elemente aller Erzählformen ausgehebelt werden. Diese Elemente erzeugen schlussendlich eine narrative Bedeutung innerhalb der Erzählung, die Rezipierenden nicht nur einen Mehrwert bietet, sondern von ihnen ebenso mit reproduziert werden können. [ENG] This article deals with the phenomenon of transmedia storytelling and the reasons for its use and success. It uses the video game ‘Final Fantasy XV‘ and its accompanying animated film ‘Kingsglaive: Final Fantasy XV‘ as examples to illustrate how the story of the game is told transmedially through the film, and how this film, as a prequel, complements the story while simultaneously telling its own narrative. The differences between gameplay and cinematic storytelling are also addressed, but these are neutralized in transmedia storytelling through the predominant shared narrative elements of all forms of storytelling. These elements ultimately create a narrative meaning within the story, which not only offers added value to the recipients, but can also be reproduced by them.

Transmedial Storytelling als besondere Erzählform

Die Final-Fantasy-Reihe, umfasst eine Vielzahl an Spielen, deren Handlungen durch DLCs, Smartphone-Anwendungen, Filme und andere Medien erweitert werden. Die Geschichten der einzelnen Spiele werden somit nicht nur im Videospiel, sondern transmedial, über verschiedene Medien hinweg, erzählt. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Phänomen des Transmedial Storytellings und behandelt dabei exemplarisch Final Fantasy XV und den zugehörigen Film Kingsglaive: Final Fantasy XV und die darin erzählte(n) Geschichte(n). Dabei soll vorrangig diese Frage behandelt werden:  Wie lässt sich Transmedial Storytelling narratologisch betrachten und welchen Einfluss kann eine solche Erzählung auf die Rezipierenden haben? Dafür werden zunächst die beiden Primärtexte mit ihren jeweiligen Spezifika erzähltheoretisch analysiert. Daraufhin folgt ein Einblick in die Unterschiede zwischen spielerischem und filmischem Erzählen, der wiederum verdeutlichen wird, dass beim Transmedial Storytelling die medienübergreifende Erzählung und die gemeinsamen narrativen Elemente im Vordergrund stehen. Abschließend wird vor diesem Hintergrund und anhand der genannten Beispiele diskutiert, was die Motivation hinter einem und Auswirkungen beim Einsatz von Transmedial Storytelling sind.

Mit Transmedial Storytelling ist das Erzählen einer singulären Diegese gemeint, die in verschiedenen Medien erzählt wird.1 In deutschsprachiger Literatur findet sich dazu beispielsweise bei Joachim Friedmann sowohl die englische Bezeichnung „Transmedial Storytelling“ als auch die deutsche Variante „Transmediales Erzählen“.2 Im vorliegenden Aufsatz wird einheitlich von Transmedial Storytelling gesprochen.

Zu trennen ist Transmedial Storytelling zunächst von Transmedial Narratology. Die Bedeutung des Adjektivs transmedial selbst kann dabei variieren. Im weitesten Sinne bedeutet transmedial in diesem Kontext, dass Erzählpraktiken in verschiedenen Medien Gemeinsamkeiten aufweisen.3 Die Bezeichnung Transmedial Narratology meint eine Erweiterung des Gegenstandsbereichs der ursprünglich auf Schriftsprache fokussierten Narratologie auf Medien wie Film oder Videospiel. Transmedial Storytelling hingegen meint die Migration von narrativen Inhalten über verschiedene Medien hinweg. Ursprünglich wurde der Begriff von Henry Jenkins geprägt.4 Während Transmedial Narratology ein neueres Werkzeug der narratologischen Disziplin ist, ist Transmedial Storytelling ein Phänomen, das so alt wie die Existenz von Medien selbst ist und durch die Entwicklung digitaler Medien einen Bedeutungsaufschwung erhalten hat. Transmedial Storytelling ist deshalb auch für Marketingstrategien wie Branding relevant.5

Der Begriff des Transmedial Storytellings wurde ursprünglich von Henry Jenkins geprägt.

A transmedia story unfolds across multiple media platforms, with each new text making a distinctive and valuable contribution to the whole. In the ideal form of transmedia storytelling, each medium does what it does best—so that a story might be introduced in a film, expanded through television, novels, and comics; its world might be explored through game play or experienced as an amusement park attraction. Each franchise entry needs to be selfcontained so you don’t need to have seen the film to enjoy the game, and vice versa. Any given product is a point of entry into the franchise as a whole.6

Dadurch ergibt sich nicht nur ein Mehraufwand, sondern ebenfalls ein Mehrwert für die Rezipierenden,7 die dadurch beispielsweise sozial und politisch in Kontakt zueinander treten und eine eigene Kultur aufbauen.8

Jenkins Definition des Transmedial Storytellings sieht die Rezipierenden als Konsumierende an. Er legt damit einen Schwerpunkt auf den wirtschaftlichen Aspekt, der jedoch nicht der einzige Grund für dieses Storytelling ist.9 Marie-Laure Ryan sieht beispielsweise den finanziellen Aspekt als einen von für sie sechs Gründen des Erfolgs von Transmedial Storytelling an.10 Sie betrachtet Transmedial Storytelling aus einer narratologischen Sichtweise. Für sie gelingt Transmedial Storytelling, wenn die Charaktere einer Geschichte eine Identität besitzen und in einer Storyworld leben, die zwar wächst, sich jedoch niemals grundlegend verändert.11

Storyworlds sind aus kognitionsnarratologischer Perspektive mentale, dynamische Repräsentationen der narrativen Situationen.12 Eine solche narratologische Herangehensweise bietet eine offenere Definition von Transmedial Storytelling, da es hier nicht allein um wirtschaftliche Interessen geht und die Erzählung nicht nur durch in sich abgeschlossene Teilgeschichten erzählt werden kann, sondern unterschiedliche Medienprodukte Bezug auf dieselbe Storyworld nehmen, die individuell erzählt werden kann.13 Auch in der folgenden Analyse des Videospiels FF XV und des Animationsfilms Kingsglaive: FF XV bietet sich eine offenere Definitionsgrundlage an, da die Untersuchung vor allem auf narratologischen Aspekten fußt. Wichtig ist zudem der Mehrwert, der sich aus Sicht der Spielenden ergibt.

Das Spiel: FF XV

FF XV ist ein Action-Rollenspiel, das 2016 von Square Enix veröffentlicht wurde. Spielende übernehmen die Rolle von Noctis Lucis Caelum, dem Thronfolger des Königreichs Lucis, das als einziges Reich in der Welt von Eos noch gegen Niflheim und seine technologische Armee besteht. Noctis’ Aufgabe ist es, die Welt zu befreien. Dafür führt ihn sein Weg durch verschiedene Regionen von Eos unter anderem zu Lunafreya Nox Fleuret. Sie ist ein menschliches Orakel, das mit den Göttern spricht, und eine Freundin von Noctis, die er seit seiner Kindheit kennt und heiraten soll. Begleitet wird Noctis von Ignis Scientia, Gladiolus Amicitia und Prompto Argentum. In den Kämpfen können Spielende auch diese Begleiter übernehmen. Neben vielen Kampfszenen zeichnet sich dieser Teil der Reihe spielmechanisch vor allem durch seine erkundbare Open World aus.14 Für die folgende Analyse sind jedoch vor allem die Story des Spiels und dessen Figuren von Bedeutung.

Noctis’ Vater Regis Lucis Caelum CXIII, der zu Beginn des Spiels noch König von Lucis ist, schickt Noctis auf seine Mission, Lunafreya zu finden, während in der Hauptstadt Insomnia vermeintliche Friedensverhandlungen mit Niflheim geführt werden. Wie Regis bereits vermutet, sind diese Verhandlungen jedoch nur ein Vorwand für Niflheim, Insomnia und somit Lucis einzunehmen. Regis wird getötet, wovon Noctis erst auf seiner Reise erfährt. Lunafreya hat von Regis dessen Ring erhalten, der an den nächsten König weitergereicht werden muss, damit dieser seine gesamte Macht von den alten Königen erhalten kann. Da Noctis der neue König sein wird, versucht Lunafreya zu ihm Kontakt aufzunehmen. Sie wartet in Altissia, einer Stadt in der Region Accordo, die ebenfalls von Niflheim kontrolliert wird. Dort soll die geplante Heirat zwischen Lunafreya und Noctis stattfinden.

Zu dieser kommt es jedoch nicht, da Lunafreya vom Kanzler Niflheims, Ardyn Izunia, getötet wird, da auch er den Ring von Regis haben möchte. Lunafreya schafft es jedoch, diesen an Noctis zu übergeben. Im weiteren Verlauf stellt sich heraus, dass Ardyn nicht bloß ein Diener des Niflheimer Kaisers ist, sondern eine Art Dämon und zudem ebenso ein Mitglied des Caelum-Geschlechts. Er wurde für seinen Hochmut verflucht und ist der eigentliche Antagonist des Spiels, den Noctis am Ende besiegen muss, um die Welt zu befreien. Um dies zu erreichen, muss Noctis zehn Jahre lang gefangen in einem Kristall die Kraft des Rings sammeln, bevor er Ardyn töten kann und sich für die Erfüllung der Prophezeiung und der Rettung der Welt selbst opfert. In einer finalen Szene des Spiels treffen Lunafreya und Noctis in ihren Hochzeitsgewändern aufeinander und sitzen auf dem Thron von Lucis. Zusammen ergeben sie das vervollständigte Emblem des Spielcovers.15

FF XV enthält bereits in sich einige Besonderheiten bezüglich der Ebene der Zeit des Erzählens. Dazu zählen beispielsweise eine Ellipse, die die zehn Jahre umfasst, in denen sich Noctis im Kristall befindet. Im Spiel wird nicht gezeigt, was in dieser Zeit alles geschieht. Vielmehr informieren einige Charaktere Noctis darüber, wie es ihnen ergangen ist.16 Weiterhin gibt es Anachronien wie die Prolepse bzw. den chronologischen Blick in die Zukunft, als Spielende zu Beginn im Kampf gegen Ifrit sind, ohne jedoch eine Ahnung zu haben, mit wem sie warum kämpfen.17 Es ist für Spielende ein Einblick in das, was sie voraussichtlich erwarten wird. Ebenso anachron sind die Analepsen bzw. Rückblenden, die im Spiel unter anderem auftreten, wenn Noctis’ Kindheit und seine Gespräche mit Lunafreya gezeigt werden.18 Dadurch wird Spielenden erklärt, dass es schon immer Noctis’ Bestimmung war, Eos von der Dunkelheit zu befreien, und dass Lunafreya ihm ihr Leben verschrieben hat.

All diese Anachronien geben zusätzliche Informationen im Voraus oder im Nachhinein. Ähnlich funktioniert hier das Transmedial Storytelling. Auch dadurch erhalten die Rezipierenden mehr Details über Geschehnisse, Charaktere und Ähnliches. Der Unterschied ist jedoch, dass sich die Anachronien im Spiel befinden und Teil des dort vermittelten Plots sind. Um die erzählte Welt noch besser zu verstehen und auszuweiten, muss die erzählte Welt über mehrere Medien hinweg rezipiert werden. Dadurch können beispielsweise Zeitsprünge aufgeklärt werden. Dies geschieht im Beispiel von FF XV durch den Film Kingsglaive. Hier wird unter anderem gezeigt, was in der Zeit zwischen Nocits’ Auszug aus der Stadt Insomnia und Regis’ Ermordung passiert.19 Im Spiel gibt es dazu nur eine Sequenz zu sehen, in der die Unterzeichnung der Friedensverhandlung im Fernsehen übertragen wird.20 Der Film zeigt jedoch mehr.

Der Film: Kingsglaive: FF XV

Kingsglaive: FF XV erschien 2016. Es wurde im selben Jahr wie das dazugehörige Videospiel veröffentlicht und lief bereits davor in den Kinos. In Deutschland gab es nur sieben Filmvorführungen im August und September 2016. Der Film lief während des Fantasy-Filmfests und richtete sich demnach nicht an große Publikumsmengen, sondern an eine kleinere Fangemeinde.21 Aufgrund des Erscheinungstermins und da der Film inhaltlich ein Prequel zum Spiel darstellt, kann zudem davon ausgegangen werden, dass der Film einen Vorgeschmack auf das erscheinende Videospiel bieten sollte.

Inhaltlich geht es in dem Film um die Königsgleven, die aus allen Teilen Lucis stammen und rekrutiert werden, um Insomnia zu beschützen, und magische Kräfte besitzen, die vom König gespeist werden. Die Gleve Nyx Ulric ist der Protagonist des Films. Er wird zusammen mit anderen Gleven damit beauftragt, während der Friedensverhandlungen für Sicherheit zu sorgen. Am Anfang des Films unterbreitet der Kanzler Niflheims, der nicht weiter vorgestellt wird, König Regis das Angebot, alle Gebiete außerhalb Insomnias an Nilfheim abzutreten und Lunafreya, die sich zwölf Jahre lang in Gewahrsam der Nilfheimer befand, mit Regis’ Sohn Noctis zu vermählen. Im Gegenzug sichert er der Hauptstadt Insomnia Frieden zu. Regis willigt ein und schickt seinen Sohn los, um Lunafreya in Altissia zu heiraten. Lunafreya sollte eigentlich von einer der Gleven dorthin gebracht werden, doch diese Abmachung ist nur ein Hinterhalt. Lunafreya wird mit Nilfheim nach Insomnia gebracht, wo sie von Nyx eskortiert wird.

Nyx kommt im Laufe der Handlung dahinter, was Niflheim wirklich vorhat. Während der Vertragsunterzeichnung will er Lunafreya aus einem Luftschiff befreien. Doch auch das ist ein Hinterhalt, der von Niflheim geplant wurde. Während sich die Königsgleven außerhalb der Hauptstadt auf Luftschiffen befinden, wird die Stadt von Niflheim angegriffen, um sie einzunehmen. Nyx muss dabei feststellen, dass Teile seiner Mitkämpfenden Abmachungen mit Niflheim getroffen haben und den König von Lucis hintergehen. Er kehrt mit Lunafreya zurück und unterstützt Regis in einem Kampf gegen General Glauca, den Führer der Niflheimer Armee. Regis gewinnt dadurch genügend Zeit, um Lunafreya und Nyx in einen Geheimraum zu bringen und sie darüber zu informieren, dass Lunafreya mit seinem Ring zu Noctis gehen muss und Nyx sie dabei beschützen soll. Regis verschafft den beiden durch eine magische Barriere genügend Zeit, um zu fliehen, während er von Glauca getötet wird. Nyx und Lunafreya werden daraufhin bei ihrer Flucht aus der Stadt von der Niflheimer Armee verfolgt. Nyx zieht sich am Ende den königlichen Ring an und steht dadurch den ehemaligen Königen Lucis’ gegenüber. Diese halten ihn für unwürdig, doch er erstreitet sich die Macht des Rings, um bis Sonnenuntergang Zeit zu erhalten, Insomnia zu verteidigen.22 Er möchte denen, die eine Zukunft sehen wollen, diese geben.23

Während er gegen Glauca kämpft, eskortiert die Gleve Libertus Lunafreya aus der Stadt. Den Rest des Weges will sie allein gehen. Nyx schafft es, Glauca, von dem er erfährt, dass es sich um seinen Hauptmann handelt, zu besiegen. Als die Sonne aufgeht, verbrennt Nyx zu Staub. Am Ende des Films ist eine Szene zu sehen, in der Noctis und seine drei Begleiter in einem Auto fahren. Während ihrer Unterhaltung bleibt der Wagen stehen und sie kommen nicht mehr weiter.24

Was danach passiert, erfahren die Rezipierenden nur, wenn sie das Spiel spielen. Während der Film somit zeigt, was in der Hauptstadt passiert, nachdem Regis Noctis fortgeschickt hat,25 zeigt das Spiel, wohin Noctis’ Weg ihn führt und wie er von dem Tod seines Vaters und dem Niedergang der Stadt erfährt. Im Spiel ist Lunafreya zudem meist nur in Rückblenden und Zwischensequenzen zu sehen. Der Spielende trifft als Noctis nur ganz kurz auf sie.26 Im Film nimmt sie neben Nyx eine große Rolle ein und kann dadurch ihre Motivationen ausgiebiger präsentieren. Für sie ist es ihr Schicksal, Noctis den Ring zu bringen und ihm dabei zu helfen, die Macht zu erlangen, um Eos zu befreien. Nyx ist ihr mit seiner Denkweise gegenübergestellt. Für ihn erscheint es sinnlos, sich einem solchen Schicksal zu beugen. Die Könige des Rings erzählen ihm zwar, dass sie die Zukunft und das Schicksal der Stadt kennen und er nichts daran ändern kann, dennoch will er kämpfen, weil er es für das Richtige hält und sich dem Schicksal nicht hingeben will.27

Die Rezipierenden des Films und des Spiels erhalten somit durch beide Medien Einblick in Geschichten, die zusammenhängen und dennoch unabhängig voneinander funktionieren. Es ist nicht nötig, das Spiel zu spielen, um den Film zu verstehen. Dennoch gibt der Film am Ende eine Vorschau darauf, dass es mit Noctis’ Geschichte weitergehen muss. Das Spiel zeigt diese Geschichte und bietet dabei einen kurzen Einblick in die Geschehnisse in Insomnia. Wie der Untergang der Stadt vonstattenging und was bei den Friedensverhandlungen passiert ist, erfahren Spielende jedoch nicht.

Wie im Spiel gibt es auch im Film Anachronien wie die Analepse, die zeigt, dass Regis gemeinsam mit seinem Sohn nach Tenebrae kommt, um dort Lunafreya zu treffen und Noctis heilen zu lassen. Dadurch erhalten Zuschauende des Films zusätzliche Informationen, in welcher Beziehung Lunafreya zu den Caelums steht und dass sie von Niflheim entführt wurde.28 Dadurch hebt sich ihre Bestimmtheit, Noctis zu helfen, noch weiter hervor. Während ihr Bruder dem König die Schuld am Tod ihrer Mutter gibt, da er der Grund war, warum Niflheim Tenebrae gestürmt und sie getötet hat, hegt sie keinerlei Groll gegen Regis.29 Ihre innige Beziehung zu Noctis erkennen Rezipierende jedoch vor allem durch die Analepsen im Spiel. Durch die Rezeption beider Medien und ihrer transmedial erzählten Geschichten „entsteht ein deutlicher Mehrwert für die Rezipierenden. Hier zeigt sich: Erst in der Gesamtheit entfaltet eine transmediale Vermittlung ihre volle Wirkung“30.

Diese Vermittlung zeigt Rezipierenden in diesem Falle beispielsweise einen tieferen Einblick in die politischen und sozialen Verhältnisse der Menschen vor Ort, wenn beide Medien konsumiert werden. Das Spiel FF XV zeigt ihnen zwar die zerstörte Welt, jedoch wird hauptsächlich eine Dichotomie zwischen dem bösen Niflheim und dem guten Königreich Lucis aufgemacht, vertreten jeweils durch Ardyn und Noctis, die zwar teilweise ihre eigenen Motivationen verfolgen, insgesamt aber stellvertretend für diese beiden Nationen stehen. Noctis ist zudem der Avatar, den Spielende steuern, und er wird von Anfang an als der Auserwählte instruiert, was ihn als Heldenfigur prädestiniert.31

Wird jedoch der Animationsfilm Kingsglaive zusätzlich herangezogen, um die Welt von Eos besser zu verstehen, wird Zuschauenden erneut nur Lucis präsentiert, aber aus einem anderen Blickwinkel. Mehrere Charaktere wie Regis und Lunafreya werden eindringlicher dargestellt und es geht vordergründig um die Gleven wie Nyx. Diese wurden aus den armen Vororten geholt, da sie magisch begabt sind. Für die Bürger und Bürgerinnen in Insomnia sind sie keine willkommenen Gäste, sondern Einwanderer, die nur in der Hauptstadt existieren dürfen, um für sie und ihre Bewohnenden zu sterben. Durch den Film wird nicht nur eine Dichotomie aufgemacht, sondern vielmehr die Beweggründe hinter den Vertragsverhandlungen und den vielschichtigen Abläufen, die zu den Ereignissen führen, die Auswirkungen auf die Story im Hauptspiel haben, beleuchtet.32 Es geht mehr um die Menschen und ihre Schicksale und nicht um einen begabten Auserwählten.

Unterschiede zwischen spielerischem und filmischem Erzählen

Signifikant für FF XV ist, die transmediale Vermittlung der Geschichte in den einzelnen Medien auf jeweils eigene Weise stattfindet. Sowohl der Film als auch das Videospiel sind audiovisuelle Texte, in denen die Geschichte für Rezipierende gesehen und gehört werden kann. In FF XV gibt es jedoch im Vergleich zum Animationsfilm für die Spielenden die Möglichkeit, aktiv zu handeln. Sie können zwar ebenso passiv Cutscenes verfolgen, sind aber durch ihr Interaktionspotential in der Open World aktiv involviert.33 Durch das Reden mit nicht-spielbaren Charakteren erhalten sie weitere Informationen, was zur erzählten Welt beiträgt. Unterlassen oder verpassen sie die Dialoge mit diesen Charakteren, fehlen ihnen Details. Derartige Optionen machen ein Spiel aus und lassen die Open World lebendiger wirken. So können Spielende nach Noctis’ Rückkehr zehn Jahre später mit Talcott sprechen, um mehr über die Geschehnisse in der vergangenen Zeit zu erfahren.34

Die durch solche Gesprächsoptionen erhaltenen Informationen sind zwar nicht notwendig, um das Spiel zu beenden oder die Erzählung zu verstehen, sie bieten jedoch potentiell weitere Geschichten innerhalb der Geschichte. Bei diesem als nichtlineares Storytelling bezeichnetem Umstand kommt es bei interaktiven Medien wie dem Videospiel zu einer Störung zwischen Rezipierenden und Erzählinstanz. Diese Störung ermöglicht es den Rezipierenden, in diesem Fall den Spielenden, neue Geschichten zu entdecken, deren Beendung aber erst durch die Interaktion mit den Spielenden möglich wird.35

Ebenso wie der Film einen Mehrwert für Rezipierende bietet, sind die Handlungsmöglichkeiten, die ein interaktives Spiel wie FF XV ausmachen, ein weiteres Zusatzangebot im Transmedial Storytelling. Somit liegt der Unterschied im filmischen und spielerischen Erzählen, dass das Spiel häufig in sich selbst weitere Geschichten enthält, die nicht zu der eigentlichen Geschichte gehören, das Storytelling aber weiter ergänzen. Diese Geschichten innerhalb des Ganzen sind jedoch keine transmedialen, sondern liegen innermedial vor.

Gerade in der Art, wie der Film und das Spiel die Storyworld jeweils repräsentieren, gibt es Unterschiede.36 Filme wie Kingsglaive binden vor allem audiovisuelle Strategien ein, um die narrative Repräsentation einer Storyworld zu gewährleisten, demgegenüber setzt FF XV sowohl auf audiovisuelle Aspekte in Cut-Scenese wie auch auf interaktive Strategien.37 Das Spiel setzt sowohl auf statische wie auch flexible Elemente.38 Durch die Interaktivität wird den Spielenden nicht nur eine Geschichte und ihre Storyworld präsentiert, sondern auch die Spielorte als lokalisierbares Ganzes und Spielmechaniken und -ziele dargelegt.39 Kingsglaive benötigt demgegenüber keine Anleitung zum Ansehen.

Insgesamt werden beim Transmedial Storytelling jedoch weniger die Unterschiede der Medien zueinander hervorgehoben, da hier die medienübergreifende Erzählung im Vordergrund steht. Somit geht es vor allem um die narrativen Elemente, die in allen Formen des Transmedial Storytelling gleichermaßen vorkommen können, und in welchem Maße diese Elemente vertreten sind und ob sich daraus ein niedriges oder hohes narratives Potenzial ergibt.40 Es geht um die erzählten Geschichten.

Dieses Potential zeigt sich auch an dem, was die Geschichten nicht erzählen. So vermittelt König Regis im Animationsfilm, dass er bereits früher kämpfen musste und dabei von denen, die ihn auch jetzt noch begleiten, unterstützt wurde. Kurz vor dem Kampf gegen General Glauca sagt er zu seinem Berater Clarus, dass sie nun erneut Kampfgefährten sind.41 Im Videospiel deutet sich Ähnliches an. Hier ist es der Mechaniker Cid, der davon erzählt, dass er Regis schon länger kennt und ihn begleitet hat so wie Ignis, Gladiolus und Prompto nun Noctis begleiten. Deshalb wisse er auch, dass die Drei für Noctis so etwas wie Brüder sein müssen. Zusätzlich sehen Spielende in einer Cutscene, wie auf ein Foto gezoomt wird, dass Regis und seine drei Freunde zeigt.42

Beide Medien vermitteln somit, dass auch König Regis ein Leben vor seiner Regentschaft hatte. Wie dieses aussah, bleibt zwar den Rezipierenden dieser beider Medien verborgen. Jedoch arbeitet die umspannende Erzählung des Transmedial Storytellings von der mit FF XV begründeten Storyworldso , dass auch Regis‘ Geschichte in einem weiteren Ableger, A King’s Tale, erzählt wird.43

Mehrere Medien und ihre gemeinsamen narrativen Elemente44

Die unterschiedlichen, medialen Angebote zur Erweiterung der Geschichte aus FF XV zeigen, dass das bei Jenkins Definition des Transmedial Storytellings angeklungene wirtschaftliche Interesse nicht zu vernachlässigen ist. Sicherlich stehen hinter den herunterladbaren Zusatzinhalten auch finanzielle Gründe, die erfolgreiche Geschichte möglichst gewinnbringend auszunutzen.45 Zudem gibt es im Film einige Szenen, in denen Nyx in einem Audi R8 fährt.46 Eine derartige Kooperation mit einem bekannten Autohersteller ist ebenfalls ein wirtschaftlich interessanter Aspekt. Jedoch ist dies nicht der einzige Grund, das Storytelling transmedial auszuweiten.47 Beispiele wie kostenlose Zusatzangebote oder die relativ kleine Zielgruppe, die mit der Präsentation des Animationsfilms auf dem Fantasy Filmfest erreicht wird – beispielsweise spricht die Filmförderungsanstalt 2016 von insgesamt 121,1 Millionen Kinobesuchenden in Deutschland,48 während das Fantasy Filmfest 2016 90.000 Besuchende verzeichnete –,49 zeigen, dass hierbei der Faktor Geld zwar signifikant, aber nicht alleinig zu beachten ist.

Wie bereits zuvor bei Ryan erwähnt, spielen daneben Aspekte wie die bessere Zugänglichkeit zu erzählten Geschichten, wenn sie wie mit der Online-Animeserie Brotherhood jederzeit auf YouTube abrufbar und zudem kostenlos sind, eine weitere Rolle. Ein hierbei wohl auch nicht zu unterschätzender Faktor ist der Bedarf an der Ausweitung einer identitätsstiftenden Geschichte für eine Community. Durch Geschichten wie jene, die im FF XV-Franchise erzählt werden, bilden sich Communities.50 Diese Gruppierungen kommunizieren umso effizienter, wenn ihnen wie durch das Transmedial Storytelling besonders häufig die Möglichkeit gegeben wird, durch ein sich ausweitendes Erzähluniversum mit anderen in Kontakt zu treten. Somit besitzt Transmedial Storytelling ebenfalls ein kommunikatives und soziales Potential.51 Für eine Community spielt es eine Rolle, die Storyworld, die sie bereits aus einem Spiel oder einem Film kennen und von der sie ein mentales Konstrukt besitzen, das bei ihnen schon einmal Immersion erzeugt hat, erneut erleben zu können. So erfahren sie neue Inhalte auf dieselbe Art immersiv, da sie mit der Storyworld vertraut sind.52

Geschichten, ihre Orte und Charaktere wie die rund um Eos und Noctis aus FF XV sind somit nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen interessant und erfolgreich, sondern auch aufgrund ihrer narrativen Erzählung. Den Kern des Ganzen machen die zuvor erwähnten narrativen Elemente aus, die sich in allen Erzählformen des Transmedial Storytelling wiederfinden. So stellt Friedmann beispielsweise fest, dass sich der Kauferfolg eines Spiels verbessert hat, da er diese Elemente neu und konsequent eingebunden hat. Er hat aus einem reinen Lernspiel eine narrative Umgebung gemacht, in die ludische Elemente integriert sind.53

Auch bei FF XV lassen sich diese narrativen Grundelemente wiederfinden. Der Erzählraum ist semantisch aufgeladen durch Konzeptionen des dunklen, bösen Niflheims auf der einen und des Retters Noctis, der das Licht zurück in die Welt bringen soll, auf der anderen Seite. Dadurch findet gleichzeitig eine Narrativierung der Figuren und die Setzung von Basisoppositionen, die sich hier zwischen dem Kampf von Gut gegen Böse bewegen, statt. Die Handlung wird durch den grundlegenden Konflikt des Angriffs Niflheims auf die Weltordnung in Eos ausgelöst.54 Hier zeigt sich, dass nicht nur das Hauptspiel, sondern ebenso der Film diese narrativen Elemente besitzt. Auch der Film thematisiert diesen Konflikt.55

Die Entstehung des Konflikts schafft zudem die Transformation von einem Anfangs- zu einem Endzustand innerhalb der Handlung, die die Geschlossenheit der Erzählung bedingt. Noctis nimmt eine Reise auf sich, da er die Welt von Niflheim und der Dunkelheit befreien will. Das Spiel endet mit der Beendigung seiner Aufgabe. Dabei führt seine Reise, die von der Freundschaft zu seinen drei Begleitern und der Suche nach Lunafreya geprägt ist, zu einer Emotionalisierung der Erzählung, die Spielende ins Geschehen involviert. Wie in vielen narrativen Texten gibt es auch hierbei einen Wendepunkt, als Lunafreya stirbt und Noctis an sich zu zweifeln beginnt. Gerade durch ihren Tod wird jedoch die Kausalität zwischen den Ereignissen weiter bedingt, da Noctis nun eine persönliche Motivation besitzt, Ardyn, der für ihn zuvor nur der Kanzler Niflheims war, als den eigentlichen Antagonisten aufzuhalten.56

Egal ob Spiel oder Film – beide Medien schaffen durch ihr Transmedial Storytelling eine zusammenhängende Diegese. Die Besonderheit transmedialen Storytellings liegt nun gerade nicht nur im möglichen wirtschaftlichen Erfolg begründet. Viel eher ist es so, dass die Fortführung und Ergänzung einer bereits rezipierten Diegese über weitere Medien hinweg, gegenüber einer involvierten Community durch das bereits erzeugte mentale Konstrukt der Storyworld eine stärkere Form von engagement provoziert, als es beispielsweise ein um weitere Rückblenden ergänztes Spiel getan hätte.

Die Motivation hinter Transmedial Storytelling und die Wirkung auf Rezipierende

Die Medien beim Transmedial Storytelling erzählen mehrere Geschichten aus einer Diegese. Im Fall von FF XV dreht sich alles um den zentralen Kampf zwischen Gut und Böse in der Welt von Eos. Die Geschichten sind transmedial verknüpft und somit Teil einer Storyworld. Sie können einzeln konsumiert werden, bieten Rezipierenden jedoch neben einem Mehraufwand vor allem einen Mehrwert, wenn sie gemeinsam konsumiert werden. So erhalten Spielende beispielsweise einen detaillierteren Einblick in die politischen Ereignisse in Insomnia, wenn sie zusätzlich den Animationsfilm sehen. Dadurch wird das mentale Konstrukt der erzeugten Storyworld weiter eingesetzt und die Rezipierenden verbleiben immersiv in der Erzählung des Ganzen.57

Alle Geschichten des Transmedial Storytellings bilden eine erzählerische Einheit, die das Transmedial Storytelling zu einer besonderen Erzählform macht. Es geht hierbei um verschiedene Medien, die alle auf ihre Weise narrative Elemente einsetzen, um die Erzählung in unterschiedlichen Geschichten fortzuführen und um neue Informationen zu erweitern, die sich jedoch sinnvoll in die bereits vorhandene Storyworld eingliedern. Diese Eigenheit des Transmedial Storytellings, die es so besonders macht, verschafft Geschichten wie denen aus FF XV einen Erfolg, da es dessen narratives Potential ausweitet.

Die vorhandenen narrativen Elemente wie die Semantisierung des Erzählraums zeigen, dass Geschichten über verschiedene Medien hinweg Gemeinsamkeiten besitzen und dass diese Medien durch eine Erzählung verbunden werden. Dadurch wird narrative Bedeutung durch verschiedene Medien hinweg ausgedrückt, „[which] suggests that this meaning is the product of a fundamental cognitive ability rather than depending on particular formal devices or specific modalities of expression“58. Die narrativen Elemente erzeugen somit letztlich eine narrative Bedeutung, die wiederum ein Produkt kognitiver Fähigkeiten ist. Ähnlich der Storyworld, die mentale Repräsentation erzeugt und kognitiv von Rezipierenden erneut abgebildet wird, ist die Bedeutung, die durch die Storyworld der verschiedenen Medien erzählt wird, Teil dieser kognitiven Arbeit. Sowohl Storyworld als auch die gemeinsamen narrativen Elemente erzeugen eine narrative Bedeutung für Rezipierende und werden wiederum von jenen reproduziert. Am effektivsten funktioniert dies, wenn Rezipierende direkt mit der Welt interagieren können, wie dies beispielsweise im Videospiel der Fall ist. So werden sie zu Co-Kreatoren und aktiv beteiligt.59

Transmedial Storytelling ist somit ein narratives Verfahren, durch das mehrere Geschichten einer erzählten Welt dargestellt werden können oder die gleiche Geschichte unterschiedlich perspektiviert werden kann. Anhand von FF XV wurde aufgezeigt, wie die einzelnen Geschichten unabhängig voneinander rezipiert werden können und sich gleichzeitig sinnvoll ergänzen. Zudem können in einem Medium nur angedeutete Handlungsstränge wie beispielsweise Regis‘ Vorgeschichte in FF XV und Kingsglaive in anderen Medien wie hier in A King’s Tale weitererzählt werden. Durch die aktive Involvierung von Rezipierenden in den Spielen wird das Interagieren mit der Welt begünstigt und somit auch der Wunsch nach einem Wiedereintauchen in die Storyworld. Diese kleineren Geschichtsfetzen erzeugen eine Kohärenz in der Storyworld und bieten einen sinnvollen Mehrwert, der jedoch nicht obligatorisch ist, um die Einzelteile des Ganzen zu verstehen. Somit ist sowohl für Fans des gesamten Franchise als auch für diejenigen, die nur einen Teil spielen oder einzelne animierte Medien sehen wollen, die Welt von Eos erlebbar gemacht worden. Das verdeutlicht wiederum, dass die Medien beim Transmedial Storytelling sowohl einzeln funktionieren und umgekehrt zusammengenommen voneinander profitieren, da sie den Rezipierenden einen Mehrwert und eine immersive Storyworld bieten.

Da die Medien der FF XV-Diegese wie aufgezeigt verbindende narrative Elemente aufweisen, die über verschiedene Medienformen hinweg funktionieren, und diese Elemente eine narrative Bedeutung innerhalb der Erzählung erzeugen, ist davon auszugehen, dass die Rezipierenden durch Transmedial Storytelling nicht nur einen Mehrwert erhalten, sondern diesen mitbedingen. Durch ihre aktive Teilhabe an der Geschichte von FF XV wird bei ihnen nicht nur eine mentale Repräsentation der Storyworld gebildet, sie selbst sind Teil der Storyworld und entscheiden, welche Geschichten sie erleben und wie sie sie erleben. Durch ihre Handlungen erst konstituiert sich die Reihenfolge der Ereignisse.60 So macht es narrativ einen Unterschied, ob sie als Noctis Eos aktiv befreien oder Nyx dabei zusehen, wie er um Insomnia kämpft. Transmedial Storytelling ist demnach nicht nur Teil einer Marketingstrategie oder ein Erzeugnis narrativer Elemente, die untersucht werden können. Es wird vor allem durch die Rezipierenden mitgestaltet, während es sie gleichzeitig in hohem Maße involviert.

Medienverzeichnis

Spiele

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Square Enix: FFXV Episode Ardyn (PlayStation 4). Japan: Square Enix 2019. https://store.playstation.com/de-de/product/EP0082-CUSA01615_00-ARDYN00000000001 [18.01.2025].

Square Enix: FFXV Episode Gladiolus (PlayStation 4). Japan: Square Enix 2017. https://www.square-enix-games.com/de_DE/games/final-fantasy-xv [18.01.2025].

Square Enix: FFXV Episode Ignis (PlayStation 4). Japan: Square Enix 2017. https://www.square-enix-games.com/de_DE/games/final-fantasy-xv [18.01.2025].

Square Enix: FFXV Episode Prompto (PlayStation 4). Japan: Square Enix 2017. https://www.square-enix-games.com/de_DE/games/final-fantasy-xv [18.01.2025].

Square Enix: FFXV Multiplayer: Comrades (PlayStation 4). Japan: Square Enix 2017. https://www.square-enix-games.com/de_DE/games/final-fantasy-xv [18.01.2025].

Texte

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Neitzel, Britta: Involvierungsstrategien des Computerspiels. In: GamesCoop (Hg.): Theorien des Computerspiels zur Einführung. Zur Einführung, Bd. 391. Hamburg: Junius-Verlag 2012, S. 75–103.

Rubal, Sarah: Frauenthemen schreiben – die weibliche Heldenreise als Plot. In: https://ein-buch-schreiben.com/frauenthemen-schreiben-die-weibliche-heldenreise-als-plot/, 2023.

Ryan, Marie-Laure: Transmedial Storytelling and Transfictionality. In: Poetics today. Jg. 34, H. 3 (2013), S. 361–388.

Schiller, Friedrich: Ueber Anmuth und Würde. In: Projekt Gutenberg-DE, https://www.projekt-gutenberg.org/schiller/anmutwde/anmutwd2.html.

Schubert, Stefan: „Liberty for Androids!“: Player Choice, Politics, and Populism in Detroit: Become Human. In: European Journal of American Studies 16 (2021), S. 13.

Thon, Jan-Noël: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. London: University of Nebraska Press. 2016.

Filme

Soichi Masui: Brotherhood: Final Fantasy XV. Japan: Akio Ofuji 2016. https://www.youtube.com/watch?v=SZq6WMhY0Fo&list=PLbhHt7tfNMCAKp5X5y1UMg6er-xFUyB3J&index=2 [18.01.2025].

Takeshi Nozue: Kingsglaive: Final Fantasy XV. Japan: Hajime Tabata 2016. https://kingsglaive-jp.com [09.01.2025].

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Coverbild: Eigener Screenshot.

  1. Vgl. Friedmann: Transmediales Erzählen. 2016, S. 15. []
  2. Vgl. Friedmann: Transmediales Erzählen. 2016, S. 15.[]
  3. Vgl. Herman: Basic elements of Narrative. 2009, S. 194.[]
  4. Vgl. Jenkins: Convergence Culture. 2006, S. 95f.[]
  5. Die entstehenden transmedialen Geschichten erzeugen dabei zusammenhängende Storyworlds (Vgl. Baroni; Goudmand; Ryan: Transmedial Narratology and Transmedia Storytelling. 2023, S. 1f; 13–15). Ähnlich der Storyworlds aber nicht identisch damit meint der Begriff Transmedial Worlds abstrakte, mentale Inhaltssysteme, die das Repertoire einer fiktionalen Geschichte erweitern und für Rezipierende bestimmte Bestandteile erfüllen müssen, sodass diese zufriedengestellt werden und mit der Welt interagieren wollen (Vgl. Klastrup; Tosca: Game of Thrones. 2014, S. 296f). Zusätzlich ist der Begriff der Transmedialität von Intermedialität abzugrenzen, bei der mehrere Medien innerhalb eines Werkes miteinander vermischt werden, und von Transfiktionalität, bei der fiktionale Entitäten zwischen verschiedenen Texten hin- und herwandeln. Transfiktionalität kann dabei ein Bestandteil der Transmedialität darstellen, es ist jedoch nicht zwingend nötig (Vgl. Baroni; Goudmand; Ryan: Transmedial Narratology and Transmedia Storytelling. 2023, S. 2; 14).[]
  6. Im Transmedial Storytelling müssen Rezipierende mehr Anstrengungen aufbringen, um alle Teile einer Erzählung auf verschiedenen Medienkanälen zu finden und sie mit anderen zu teilen (Vgl. Jenkins: Convergence Culture. 2006, S. 21).[]
  7. Vgl. Heuer: Überlegungen zu einer transmedialen Mediendramaturgie des Schreckens. 2017, S. 32.[]
  8. Vgl. Bracker: Medienkonvergenz und transmediales Erzählen. 2018, S. 19.[]
  9. Vgl. Bracker: Medienkonvergenz und transmediales Erzählen. 2018, S. 12.[]
  10. Für sie spielen unter anderem auch das Vergnügen am Experimentieren mit anderen Medien auf Seiten der Produzierenden eine Rolle oder dass es für Rezipierende angenehmer wird, die Medien auf ihre Bedürfnisse anzupassen, wenn sie örtlich und zeitlich jederzeit abrufbar sind (Vgl. Ryan: Transmedial Storytelling and Transfictionality. 2013, S. 384f).[]
  11. Vgl. Ryan: Transmedial Storytelling and Transfictionality. 2013, S. 381–383.[]
  12. Vgl. Ryan: Transmedial Storytelling and Transfictionality. 2013, S. 364.[]
  13. Vgl. Bracker: Medienkonvergenz und transmediales Erzählen. 2018, S. 13f.[]
  14. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  15. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  16. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  17. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  18. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  19. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016.[]
  20. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  21. Vgl. Fantasy Filmfest. 2016.[]
  22. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016.[]
  23. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016, 01:28:30-01:28:39.[]
  24. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016.[]
  25. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016.[]
  26. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  27. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016.[]
  28. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016. []
  29. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016.[]
  30. Heuer: Überlegungen zu einer transmedialen Mediendramaturgie des Schreckens. 2017, S. 32.[]
  31. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  32. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016.[]
  33. Vgl. Neitzel: Involvierungsstrategien des Computerspiels. 2012, S. 80.[]
  34. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  35. Vgl. Braun. Nonlinear Storytelling: Programmierter, interaktiver Narrationsansatz für kontinuierliche Medien. 2003, S. 38.[]
  36. Vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016, S. 71.[]
  37. Vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016, S. 73 und 207.[]
  38. Vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016, S. 306.[]
  39. Vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016, S. 207.[]
  40. Vgl. Friedmann: Transmediales Erzählen. 2016, S. 195f.[]
  41. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016, 01:01:13-01:01:25.[]
  42. Vgl. Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  43. Neben A King’s Tale: Final Fantasy XV, das während Noctis‘ Kindheit spielt (Vgl. Square Enix: A King’s Tale. 2017), gibt es noch die Animeserie, Brotherhood: Final Fantasy XV eine Animeserie, die erzählt, wie Noctis seine drei Gefährten kennengelernt hat und warum er als Kind im Rollstuhl sitzen musste (Vgl. Soichi Masui: Brotherhood. 2016.). Zeitlich während der Geschehnisse des Hauptspiels erzählen zudem die vier DLCs Episode Gladiolus (Vgl. Square Enix: Episode Gladiolus. 2017.), Episode Prompto (Vgl. Square Enix: Episode Prompto. 2017.), Episode Ignis (Vgl. Square Enix: Episode Ignis. 2017.), und Episode Ardyn (Vgl. Square Enix: Episode Ardyn. 2019.) jeweils eigene Geschichten der benannten Charaktere. Mit Final Fantasy XV: Gefährten existiert zudem eine online Mehrspielererweiterung, die Storyelemente aus Final Fantasy XV und Kingsglaive vernetzt. Hier spielen Rezipierende die aus dem Film bekannten Königsgleven, die in der Zeit kämpfen, als Noctis im Hauptspiel zehn Jahre lang verschwunden ist (Vgl. Square Enix: Comrades. 2017.).[]
  44. Thon führt drei grobe, medienübergreifende Kategorien ein, die transmediale Narratologien verwenden: Die narrative, erzählerische und subjektive Repräsentation (vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016). Die narrative Repräsentation beschäftigt sich unter anderem mit den von Ryan etablierten Storyworlds und der Unterscheidung des dargestellten Ortes und der Zeit (vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016, S. 47–71). Sowohl in FF XV als auch in Kingsglaive lassen sich diese narrativen Aspekte vorfinden und verorten, sodass Rezipierende wissen, dass sie sich in der Welt von Eos befinden und zu welchen Zeitpunkten die unterschiedlichen Szenen zueinanderstehen. Die zweite Repräsentation beschäftigt sich mit dem Erzähler beziehungsweise der Erzählerfigur, bei der die Narration im Medium meist einem fiktionalen Erzähler zugehörig empfunden wird ((vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016, S. 153). In FF XV wäre dies Noctis und in Kingsglaive Nyx. Die subjektive Repräsentation beschreibt Aspekte wie die Perspektive, den Point of View oder die Fokalisierung, für die Thon unter anderem Genette heranzieht (vgl. Thon: Transmedial Narratology and Contemporary Media Culture. 2016, S. 223). Sowohl im Film Kingsglaive als auch in FF XV lassen sich Perspektiven der als Erzählerfigur wahrgenommenen Charaktere ausmachen. In beiden Fällen liegt ein homodiegetischer Erzähler mit einer internen Fokalisierung vor.[]
  45. Vgl. Bracker: Medienkonvergenz und transmediales Erzählen. 2018, S. 12.[]
  46. Vgl. Takeshi Nozue: Kingsglaive. 2016, 00:29:00-00:29:03.[]
  47. Vgl. Bracker: Medienkonvergenz und transmediales Erzählen. 2018, S. 12.[]
  48. Vgl.  Das Kinojahr 2016. 2016.[]
  49. Vgl. A. Brzozowski, persönliche Kommunikation, 26. August 2025. []
  50. Vgl. Ryan: Transmedial Storytelling and Transfictionality. 2013, S. 385.[]
  51. Vgl. Bracker: Medienkonvergenz und transmediales Erzählen. 2018, S. 19.[]
  52. Vgl. Ryan: Transmedial Storytelling and Transfictionality. 2013, S. 385. []
  53. Vgl. Friedmann: Transmediales Erzählen. 2016, S. 189-193.[]
  54. Vgl. Friedmann: Transmediales Erzählen. 2016, S. 195 und Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  55. Die DLCs und das online Multiplayerspiel Comrades bewegen sich ebenfalls in diesem Bereich, während Brotherhood und A King’s Tale Vorgeschichten der Charaktere darstellen.[]
  56. Vgl. Friedmann: Transmediales Erzählen. 2016, S. 195 und Square Enix: Final Fantasy XV. 2016.[]
  57. So ist beispielsweise an der Figur von Luna, die in beiden vorgestellten Medien vorkommt und ein Teil der gemeinsamen Storyworld ist, zu sehen, wie gerade das Transmedial Storytelling einen Mehrwert bietet und in diesem Fall Rezipierende zum Weiterdenken anregt. Im Spiel ist Lunafreya meist nur in Rückblenden und Zwischensequenzen zu sehen. Spielende treffen als Noctis persönlich nur kurz auf sie. Andere Szenen, in denen sie zu sehen ist, sind vor allem durch ihre Verbindung zu Noctis geprägt, die sie in Analepsen gezeigt bekommen. Noctis nimmt hier die Rolle des männlichen Helden und Retter seines Volkes ein (Vgl. Schubert, Stefan: Liberty for Androids!“: Player Choice, Politics, and Populism in Detroit: Become Human. In: European Journal of American Studies 16 (2021), S.13.), der eine Heldenreise durchläuft. Luna wird demgegenüber als das mystische Orakel inszeniert: „Wo der Held der klassischen Reise aufbricht und etwas erobert und oder bekämpft, zieht sich die Göttin in Form der Frau zurück, nutzt den Rückzug von der Welt, um ihr Bewusstsein zu erweitern, sich dem Göttlichen zu öffnen und dann mit neuen Antworten und neuen Lösungen zurückzukehren.“ (Rubal, Sarah: Frauenthemen schreiben – die weibliche Heldenreise als Plot. In: https://ein-buch-schreiben.com/frauenthemen-schreiben-dieweibliche-heldenreise-als-plot/, 2023.)

    Im Film wiederum nimmt Luna neben Nyx eine größere Rolle ein und präsentiert dadurch ihre Motivation, sich später für Noctis zu opfern, ausgiebiger. Sie definiert es als ihr Schicksal, Noctis den Ring zu bringen und ihm dabei zu helfen, die Macht zu erlangen, um Eos zu befreien. Nyx ist ihr mit seiner Denkweise gegenübergestellt. Für ihn erscheint es sinnlos, sich einem solchen Schicksal zu beugen. Nyx übernimmt hier ebenfalls die Rolle des Helden, Luna jedoch offenbart mehr von ihrem Charakter und wird zu einer Art schönen Seele, die ihrem Willen folgt und dabei gleichzeitig immer ihre Pflichten einhält: „In einer schönen Seele ist es also, wo Sinnlichkeit und Vernunft, Pflicht und Neigung harmonieren, und Grazie ist ihr Ausdruck in der Erscheinung.“ (Schiller, Friedrich: Ueber Anmuth und Würde. In: Projekt Gutenberg-DE, https://www.projekt-gutenberg.org/schiller/anmutwde/anmutwd2.html.).

    In beiden Medien machen sich Nyx und Noctis auf, um sie zu retten, und ihre Handlungen dienen insbesondere im Spiel zur Unterstützung des männlichen Protagonisten. Insbesondere im Film zeigt sich aber, dass sie sich nicht mit ihrer Rolle als Opfer abgibt, sondern dass sie über eigene Motivationen verfügt, die sie aktiv an diese Stelle der Geschichte bringen. []

  58. Baroni; Goudmand; Ryan: Transmedial Narratology and Transmedia Storytelling. 2023, S. 8.[]
  59. Vgl. Klastrup; Tosca: Game of Thrones. 2014, S. 298.[]
  60. Vgl. Mosel: Deranged Minds. 2001, S. 67.[]

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Spiele: 

So zitieren Sie diesen Artikel:

Günther, Ann-Kathrin: "Narrative Elemente beim Transmedial Storytelling – Eine Erzählung, mehrere Geschichten und die Rezipierenden im ‚Final Fantasy XV‘-Franchise". In: PAIDIA – Zeitschrift für Computerspielforschung. 28.01.2026, https://paidia.de/narrative-elemente-beim-transmedial-storytelling/. [28.01.2026 - 09:33]

Autor*innen:

Ann-Kathrin Günther

Ann-Kathrin Günther hat im Master Neuere deutsche Literatur studiert und über Posthumanismus in fiktionalen Texten geschrieben. Aktuell promoviert sie in der Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Ihre Dissertation behandelt die erzählerische Rolle von Spielenden im Videospiel.