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Marx

Yevon als das Opium des Volkes? Eine religionswissenschaftliche Einordnung der Religionskritik in 'Final Fantasy X'

28. Januar 2026 ·
[DE] Dieser Beitrag unternimmt eine religionswissenschaftliche Analyse der fiktiven hegemonialen Religion Yevon in ‚Final Fantasy X‘, bei der die antireligiöse Tendenz im Spiel mit der Religionskritik von Karl Marx verglichen wird. Die Protagonist*innen stellen sich gegen Yevon und versuchen die Bevölkerung aus dem Joch der korrupten und manipulativen Religion zu befreien. In der Darstellung von Religion in den Dimensionen Narrativ, Gameworld und Ästhetik gibt es einige Parallelen und Unterschiede zum religionskritischen Ansatz von Marx. Der Beitrag untersucht, inwieweit wir es beim Kampf gegen Yevon mit einer marxistischen Religionskritik zu tun haben. [ENG] This article undertakes an analysis of the fictional hegemonic religion Yevon in ‚Final Fantasy X‘ from a religious studies perspective, comparing the game's anti-religious tendencies with Karl Marx's critique of religion. The protagonists oppose Yevon and attempt to free the population from the oppression of the corrupt and manipulative religion. The game’s presentation of religion in its narrative, gameworld and aesthetics offers some parallels and differences to Marx's critical approach to religion. This article examines the extent to which the fight against Yevon embodies a Marxist critique of religion.
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Von fleißigen Bienen und aufmüpfigen Alpakas. Aspekte der Arbeit im und am Echtzeitstrategiespiel Age of Empires II

21. Januar 2021 ·
Wirtschaftliche Ordnungssysteme sind in Echtzeitstrategiespielen wie Age of Empires II oftmals wesentlicher Spielbestandteil. Diesen (kapitalistischen) Spiellogiken liegen sichtbare und unsichtbare Formen von Arbeit sowohl vonseiten der Spielfiguren als auch der Spieler*innen zugrunde, die sich mit marxistischen Konzepten begreifen lassen. Spielpraktiken wie der Einsatz von Cheatcodes oder auch das Modding stehen mit solchen Formen von Arbeit in einem spannungsreichen Verhältnis zwischen Affirmation und Denaturalisierung kapitalistischer Wirtschaftstechniken.
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Sind Free-to-play-Spiele böse? Neue Gedanken zur Ausbeutungsdebatte

21. Januar 2021 ·
Die meisten kommerziell erfolgreichen Free-to-play-Spiele balancieren am Rande der Ausbeutung der Spieler:innen. Allerdings ist es nach wie vor schwierig festzustellen, wo das faire Spiel endet und die Ausbeutung beginnt. Um diese Grenze zu bestimmen, habe ich die Arbeitswerttheorie (AWT) von Karl Marx herangezogen. Es zeigte sich, dass diese ludische Ausbeutung logisch und zufriedenstellend erklären kann.
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Are Free-to-Play Games Evil? Reopening the Debate on Exploitation

21. Januar 2021 ·
Most commercially successful free-to-play games balance on the verge of exploiting the player, although it is still very difficult to explain where fair play ends and exploitation begins. To draw this line, I turned to the labour theory of value (LTV) by Karl Marx to find out that it explains ludic exploitation in a satisfactory logical manner.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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