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Genderrollen

Who run the world? Girls! – Frauenfiguren als zentrale Akteurinnen in der Rettung der Welt

28. Januar 2026 ·
Obwohl Spieler*innen in ‚Final Fantasy X‘ und ‚Final Fantasy XII‘ die Rolle der männlichen Protagonisten, Tidus und Vaan übernehmen, tragen die weiblichen Charaktere in diesen Spielen unbestreitbar einen großen – wenn nicht sogar größeren Teil – zur Rettung der Welt bei. Yunas Pilgerreise, um den Kontinent Spira vor Sin zu retten, oder Ashes Mission, als entmächtigte Prinzessin Dalmascas ihre politische Macht wieder zu erlangen und ihr Volk zu retten, sind zentrale Handlungspunkte dieser Spiele. Dieser Beitrag untersucht Yuna und Ashe als Frauenfiguren und in ihrer Funktion als Weltretterinnen und kontrastiert letztere mit denen der männlichen Protagonisten.
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Von der Jungfer und Verführerin zur Heldin und Häretikerin: Fantasy als Werkzeug weiblicher Ermächtigung in Rollenspielen mit mittelalterlichem Setting

28. November 2022 ·
Frauencharaktere abseits von Stereotypen sind selten in Spielen, die den problematischen Begriff der historischen Authentizität im Sinne einer singulär gültigen Fassung von Geschichte für sich beanspruchen (vgl. Umbach/Humphrey 2018, S. 1-2). Dieser Aufsatz soll herausarbeiten, in welchem Verhältnis in diesem Sinne authentische Digitale Spiele und Spiele mit starkem mittelalterlich-geschichtlichem Bezug zur Repräsentation von Genderrollen und zur Ermächtigung weiblicher Charaktere stehen. Authentizitätsmarker, die einen starken geschichtlichen Bezug vermitteln, werden dabei Fantasy als potentielles Ermächtigungsinstrument entgegengesetzt. In drei Fallbeispielen, Kingdom Come: Deliverance (2018), A Plague Tale: Innocence (2019) und The Witcher 3: Wild Hunt (2015), wird auf narrativer und ludischer Ebene untersucht, in welcher Weise Fantasy genutzt wird, um die genderbedingten Restriktionen historischer Settings aufzubrechen.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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