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Freiheit

'Final Fantasy IX' und die Frage nach der Freiheit – Vivi als Personifikation des Freiheitsbegriffs von Jean-Paul Sartre?

28. Januar 2026 ·
Wer bin ich? Was ist der Sinn meiner Existenz und meines Lebens? Fragen, die sich die Figur „Vivi“ im neunten Teil der ‚Final Fantasy‘-Videospielserie stellt. Er selbst weiß es nicht. Bedeutung und Sinn des Lebens zu hinterfragen, ist nur dann sinnvoll, wenn der Fakt der eigenen Existenz Ausgangspunkt der Überlegungen ist – so verkürzt kann die Ausgangsüberlegung des Existentialisten Jean-Paul Sartres dargestellt werden. Dass die Existenz beim Menschen seiner Essenz, seinem Sinn oder seiner Bedeutung vorausgeht, führt dazu, dass der Mensch laut Sartre notwendig frei ist und Verantwortung übernehmen muss. Inwiefern die Figur Vivi und deren Situation mit den Überlegungen Sartres übereinstimmen, diskutiert der folgende Beitrag. Es wird sich herausstellen, dass die Figur Vivi in ‚Final Fantasy IX‘ als Symbol für den Existentialismus und die Freiheitsüberlegungen Sartres verstanden werden kann.
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Alles außer Kontrolle? Kontrollvergabe und -wegnahme im digitalen Spiel

25. Juni 2020 ·
Analoge wie digitale Spiele zeichnen sich dadurch aus, dass sie Spieler_innen zugleich Kontrolle zugestehen und sie mittels Regeln einschränken. Der vorlie­gende Beitrag untersucht dieses Phänomen aus struktureller Sicht und stellt die These auf, dass sich digitale Spiele, die das Verhältnis von Kontrollieren und Kontrolliertwerden neu denken, bestimmter Verfremdungstechniken bedienen, wie sie bereits aus traditionellen Erzählmedien wie der Literatur bekannt sind. Diese Verfremdung konfiguriert einerseits die Verteilung von Kontrolle neu, andererseits verleiht sie entsprechenden Werken eine Qualität, die mit Literarizität vergleichbar ist.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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