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Final Fantasy 7

Eine Spielfigur mit großem Schwert steht an einer felsigen Küste und blickt auf das dunkle Meer, in dem einige Wrackteile treiben. Der Himmel ist bewölkt.

'Final Fantasy' und das JRPG – Eine Einleitung

28. Januar 2026 ·
Final Fantasy und das JRPG – Eine Einleitung Am 18. Dezember 1987 erschien in Japan das erste Final Fantasy. Mittlerweile wurden über 204 Millionen Spiele verkauft und mit dem Franchise geschätzt über 20 Milliarden US-Dollar Einnahmen generiert. Final Fantasy wird damit als eines der fünf der ertragreichsten Videospiel-Franchises geführt.1 Bis...
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„Schreie des Planeten“ - Diskurse des Umweltaktivismus und -terrorismus in ‚Final Fantasy VII‘

28. Januar 2026 ·
In unserem Text untersuchen wir die zeithistorisch auffällige Konstellation des Umweltaktivismus in ‚Final Fantasy VII (FF7)‘: In einem ersten Schritt werden zentrale Szenen der Spielversionen von 1997, bzw. 2020/2023 deskriptiv rekonstruiert, in einem zweiten Schritt hinsichtlich ihrer ethischen, politischen und kosmologischen Implikationen interpretiert. Abschließend wird diese Analyse in die Diskurse des japanischen Umweltaktivismus rückgebunden – als Ausdruck einer spezifisch kulturellen Auseinandersetzung mit planetarer Verantwortung im Kontext globaler Krisenerfahrung.
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Der Screenshot zeigt eine Szene aus Final Fantasy. Mehrere Figuren reiten auf gelben Chocobos im Regen über eine Straße. Um sie herum ist Wald. Außerdem ist das Overlay inform einer Minimap und einigen Hotkeys zu sehen.

Immerwährendes Mittelalter in der 'Final Fantasy'-Reihe. Hybridisierung zeitlicher Settings als serientypische Ästhetik

28. Januar 2026 ·
Die 'Final Fantasy'-Reihe zeichnet sich durch hybride Temporalitäten hinsichtlich ihrer Settings aus, in denen mittelalterliche und futuristische Elemente kombiniert werden. Während technologische Entwicklungen das Setting vieler Teile prägen, bleiben zentrale ästhetische und spielmechanische Merkmale – etwa das Magiesystem, Chocobos oder klassische Waffentypen – konstant. Diese Verbindung hat sich zu einem serientypischen Stilmittel entwickelt. Der Beitrag untersucht, wie hybride Strukturen Kohärenz erzeugen und inwiefern Hybridität bzw. Mittelalterlichkeit zur Genre- und Serienästhetik gehören. [eng] The 'Final Fantasy' series is characterized by hybrid temporalities in terms of its settings, in which medieval and futuristic elements are combined. While technological advancements shape the setting of many installments, central aesthetic and gameplay features – such as the magic system, Chocobos, or traditional weapon types – remain consistent. This combination has developed into a defining stylistic element. This article examines how these hybrid structures create coherence and to what extent hybridity and medievalism are part of the genre and series aesthetic.
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CfP: Now is the time to shape your Stories – Perspektiven auf Final Fantasy [Fristverlängerung! 06.10.2024]

8. August 2024 ·
1987 erschien das erste Final Fantasy. Nur wenige Jahre später fand die Reihe ihren Weg über die USA nach Europa. Populär ist die Erzählung, Final Fantasy habe seinen Namen vom damaligen Director Sakaguchi deshalb erhalten, weil es als finaler Versuch galt, der anhaltenden Erfolglosigkeit seiner Spiele zu entkommen. Der Erfolg...
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Computerspielplattformen als panoptische Systeme – Wie sichtbare Kontrolle und Überwachung zur Disziplinierung von Spieler_innen führen

25. Juni 2020 ·
Werden Spieler_innen und ihr Spielverhalten auf Computerspielplattformen kontrolliert und überwacht? Und wenn ja, wozu? Dieser Beitrag erörtert am Beispiel von Steam und der Nintendo Switch, warum Verkaufs- und Empfehlungslisten angefertigt, die Spieldauer aufgezeichnet und Achievements implementiert und warum diese Informationen öffentlich zugänglich gemacht werden. Anhand der Metapher des Panopticons werden die zugrundeliegenden Kontroll- und Überwachungsmechanismen erläutert und es wird ausgeführt, wie diese zu bewerten sind und ob sie zu Manipulationszwecken genutzt werden können.
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Die Motivation des Gamepad-Layouts: Eine diachrone bildlinguistische Betrachtung der Knopfbelegung und -benennung

29. Mai 2019 ·
Der Beitrag untersucht die Bildung von Konventionen bei der Gamepad-Benutzung, indem er die Layouts von Tasten und deren Benennung bildlinguistisch analysiert. Er gibt dafür zunächst eine ausführliche Übersicht über die Controller-Designs der dritten bis achten Konsolengeneration und zeigt anhand der diachronen Entwicklung der Tasten-Layouts deren semiotische Bedeutung. Im Anschluss an die Übersicht und Analyse der Layouts und Benennungen formuliert der Beitrag Thesen zur Bildung der Nutzungskonventionen.
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„Doctor nod mad. Doctor insane.“ Eine kurze Kultur­geschichte der Figur des mad scientist im digitalen Spiel

27. Juli 2017 ·
Dieser Beitrag stellt eine Typologie und Kulturgeschichte der Figur des 'Mad Scientist' dar und kommt dabei zu dem Schluss, dass der typische 'verrückte Wissenschaftler' erstens männlich und zweitens ein Naturwissenschaftler ist. Eine Ausnahme bildet der Psychologe, welcher auch weiblich sein kann. Der Beitrag unterscheidet weiterhin zwischen "Typ A – Der mad scientist als Legitimation des Spielgeschehens", der beispielsweise in der Vorgeschichte durch seine Forschung die Apokalypse ausgelöst hat, und "Typ B – Der Antagonist", welcher aktiv als Gegner im Sinne des Gameplays oder Drahtzieher hinter den Kulissen fungieren kann.
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© 2026 Paidia - Zeitschrift für Computerspielforschung (ISSN: 2363-5630)
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